Die neue (UN)Sicherheit

NATO-Strategien, Migrationspolitik, Militarisierung der „Inneren Sicherheit“

Christoph Marischka von der Informationsstelle Militarisierung in Tübingen, IMI, wird die neue NATO-Strategie darstellen, die unverhohlen einen weltweiten Herrschaftsanspruch der Militärbündnisses formuliert.
Um diesen durchzusetzen, verlässt sich die NATO jedoch nicht nur auf Angriffskriege, militärische Besatzungen und die Kontrolle der Haupthandelsrouten durch ihre Marine. Sie versucht zusätzlich auch Armeen, Polizeien und zivile Behörden ihrer Partnerstaaten für ihr Zwecke nutzbar zu machen.

In den Protektoraten auf dem Balkan und sog. gescheiterten Staaten Afrikas versucht sie neue Staaten aufzubauen, die nicht mehr sind, als der Überbau bewaffneter Einheiten.

Die Bevölkerung spielt bei diesen Bemühungen nur eine einzige Rolle:
Die einer potentiellen Bedrohung. Deshalb muss ihre Bewegung auch so weit als möglich eingeschränkt bzw. kontrolliert werden.

Referent: Christoph Marischka (IMI Tübingen)
Veranstalter: BgA Mannheim, AG[KB]